Hallo Tobias, ich bin Dir nicht ernsthaft bös`, was sollte das bringen?
Wegen Deiner Frage nach dem Messgerät, das sind im Laufe der Jahre mehrere geworden.
Das erste stamte noch aus der Deutzer Schmiede. Solide,gross, schwer unpraktisch.Das war damals halt so.
Dann von Caterpillar, handlich stabil, problemlos.Aber teuer.
Das nächste kam über Snapon aus USA. Mit Adaptern für Wasser und Öltemperatur und Druck.
Das teuerste erstand ich vorschnell auf einer Messe,digital, sehr feinfühlig, zwei Stellen nach dem Komma. Aber wenn man in die Nähe eines Magnetfeldes
z.b. der Lichtmaschine kam erzeugte es Hausnummern. Die Magnetanlagen von Schrotumschlagsbaggern, die elektomagn. Kupplungen von Walzen und
ähnl. im Umkreis von 10oder 20 Metern machten einen Reset notwendig.
Was sich dann für mich zum idealen Gerät entwickelte war ein einzelner (Ersatz-) Fühler der über Kubota oder Perkins vertrieben wurde. Als Anzeige ein eh`allgegenwärtiges Multimeter. Einige selbstgefertigte Adapter und das ganze nur Daumengross.
Das war das beste überhaupt, kein leerer Akku, klein und leicht. Da mein "kleines" Gepäck schon an die 500 Kg wog und in den Kofferaum eines 525er
BMW´s passen musste, unschlagbar. Die Abstände zwischen zwei Baustellen konnten schnell mal 500km sein.
Bei mir sollte es nur Veränderungen auf zeigen, wenn beispielsweise eine Schallisolierung auf einem Luftfilter nachgerüstet wurde. Paralell zur CO oder Trübungsmessung. Oder wenn ein Mehrzylindermotor begann ein Rauchbild zu zeigen. Dann als Indikator um schnell den Problemzylinder zu finden.
Bei mir waren Veränderungen nur als Trend interessant, nicht als Absolutmessung. Wenn überhaupt Info´s von den Herstellern kamen, bezogen die sich auf
Neumotoren auf dem Prüfstand. Das reichte gerade mal zur vereinfachten Messbereichswahl.Sonst nicht ausagekräftig.
Selbst deutsche Hersteller lieferten da wenig. Ein grosser Kölner Motorenbauer z.b. schickte einzelne Aggregate mit abweichenden Düsen, Einspritzdrücken und Plungern ins Rennen. Ohne Begleitinformation. Auffällig waren nur die 5-lappigen Torxschrauben statt sonst 6-lappig an der Einspritzpumpe und dem Regler.
"...bitte reklamieren Sie schriftlich...". So lange die Luftfilter sauber waren, drehmomentstark und rel. sparsam. Nur waren die maximal 2-3 Stunden sauber.
Da habe ich die Abgastemperatur nur einmal gemessen. Ab dann nahm ich direkt den Filter und den Fahrer ins Visier.
Kannst Du nun verstehen woher meine "reduzierten Erwartungen" bei einem solchen Messgerät kommen. Umgebungstemperatur, Luftdruck Sauerstoffgehalt
die kannst kalkulieren aber sie von einer teilweise zu gegangenen Düse klar unterscheiden? Während der Fahrt?
Schwierig. Für mich sehr schwierig.
Aber noch viel Spass und endlich ein paar Touren ohne Ausfälle.
Adi



