Guten Abend,
leider bin ich seit einiger Zeit fiebrig krank und mein Hirn ist lediglich noch zur Deko da (so denkt die Verwandtschaft), denn ich bin ernsthaft am Überlegen mein letztes Jahr gekauftes erstes (!!!) Auto, ein Renault Clio Campus Baujahr 2008, gegen eine APE TM zu "tauschen".
Beweggründe gibt es da sicher einiges: Zum Einen ist das Auto doch unwahrscheinlich kostspielig (momentan Vollkasko ca. 1200 EUR/a, mit TK wären es dann immer noch 600,- EUR/a, die APE wäre mit TK 50% günstiger, ca. 300 EUR), zum anderen habe ich da eine kleine Macke in meiner Dekomasse: Mein Auto ist ein Viersitzer, doch habe ich die Bank hinten rausgenommen, weil da eh nie jemand sitzt und ich denke dauernd: Wozu ein Viersitzer und soviel Luft durch die Gegend kutschieren (beim Kleinwagen ... eigentlich total Banane ... also doch nur Deko im Kopf), wenn ich doch keine vier Sitze brauche.
Also habe ich mich nach mehreren Alternativen umgesehen und die APE sticht da als einzige wirklich Alternative hervor. Durch die Zulassung als KFZ komme ich über die Jahre von meinen momentan 100% Versicherungskosten günstig auf weniger Prozente und ich denke, dass die APE eventuell, wenn Sie ein Neukauf ist, die kommenden 5(?) Jahre weniger Werkstattkosten verursacht als der Renault.
Finanzieren kann ich die APE TM auch nur, wenn ich meinen Renault gleichzeitig verkaufe und beides gleichzeitig halten ist nicht in meinem Sinn.
Hab schon überlegt bzgl. Saisonzulassung, aber ein Auto das 6 Monate steht wird auch nicht besser.
Jetzt möchte ich mal fragen, was haltet Ihr als erfahrene APE-Fahrer von meiner Idee?
Ist es sinnvoll oder rechne ich mir da ein Milchmännchen zusammen, das nur innerhalb meiner Dekomasse seine ansehnliche Form behält?
Die Beziehung zwischen mir und einem Fahrzeug könnte ich so beschreiben:
Von der Mobilität her brauche ich das Gefährt hauptsächlich um täglich zur Arbeit zu fahren (13 km One-way) und die Einkäufe zu erledigen (max. 30 km one-way).
Die befahrenen Straßen sind überwiegend Überland, da ich in einem Dorf wohne und die Dörfer hier nicht wirklich die Ausmaße chinesischer Dörfer erreichen (4.000 zu 2.000.000 Einwohnern).
Das ich keine Autobahn fahren kann, finde ich jetzt nicht so schlimm und wenns doch mal weiter weg sein soll, gibts ja noch die gute Deutsche Bahn.
Die APE wäre dann mein einziges Transportmittel und muß deshalb zuverlässig funktionieren, da ich hier nicht einfach mal schnell in die nächste Werkstatt laufen oder schieben kann.
Leider ist die Verbindung mit dem ÖPNV in dieser Gegend auch alles andere als fortschrittlich, denn ich bräuchte für die 13 km zur Arbeit ganze 2 Stunden!
Der Gedanke so ein kleines Dreirad zu fahren gefällt mir ungemein und ich bin wirklich heiß auf die italienische Biene, nur möchte ich dann nicht im Fieberwahn etwas tun, was mich dann eher in wahre Schwierigkeiten bringt (wenn ich z.Bsp. ständig Probleme hätte auf Arbeit zu kommen).
Freu mich auf eure Meinung und bin dankbar für jeden Beitrag.
Liebe Grüße.
Shasaar






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