12V Akku laden in 6V Ape

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Re: 12V Akku laden in 6V Ape

Beitragvon kofewu » 26. Juli 2010, 18:23

Karlheinz, danke für die Hinweise! Vielleicht experimentiere ich mit diesen Schaltreglern beim nächsten Mal. Schottky-Dioden hätte ich genommen, wenn ich welche gehabt hätte. Normale Leistungsdioden hatte ich noch rumliegen, ebenso wie alle anderen Teile. Es geht ja auch so, genug Spannung ist jedenfalls da.

Heute habe ich den Akku unter die Ladefläche geschraubt, hinten links vor dem Tank. Dann stört der nicht in der Kabine, und Bleigel ist unempfindlich. Dann hab ich meiner LED-Frontlampe einen neuen Regler gegönnt. Der ist unauffällig unter der Ablage montiert und den kann ich nun direkt an 12V anschliessen und zwei Helligkeitsstufen schalten: Halbe Leistung als Tagfahrlicht, und volle Leistung als Abblendlicht. So bekommt der Akku tagsüber mehr ab. Die Ladeschaltung hab ich unterm Sitz eingebaut und an die Lichtspule angeschlossen. Die Lichtspule versorgt noch die Rücklichter und die Tachobeleuchtung über 6V Wechselstrom, und hat nun eine viel bessere Spannungslage (die Leuchten sind heller). Das ist aber noch provisorisch, denn wenn der 12V Blinkgeber und die neuen Rückleuchten da sind, kann ich erst den Rest anschliessen. Die Verkabelung sieht noch etwas wild aus.
Das mit dem Relais in der Ladeschaltung ist eine gute Sache. So brauche ich keinen Schalter extra zu betätigen. Und das Licht bleibt noch einige Sekunden an, nachdem der Motor aus ist. Solange entladen noch die Kondensatoren.
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Re: 12V Akku laden in 6V Ape

Beitragvon kofewu » 29. Juli 2010, 15:42

Hab heute die 12V-Umrüstung fertig bekommen.

Die Rückleuchten habe ich verkabelt:
DSCF8874s.jpg


Die linke Befestigungsschraube musste ich vom Blech der Birnenhalter isolieren. Die Masse ist über das schwarze Kabel extra angeschlossen. Leuchtmittel sind 21W Blinker und 21W Bremslicht mit 5W Rücklicht als Biluxbirne. In den vorderen Blinkern sind 18W Soffitten drin. Jetzt kann niemand mehr behaupten, mein Blinker wäre nicht zu sehen gewesen. Der zweipolige Blinkgeber ist ein 2x21W Ersatzteil für MZ-Motorräder. Die gibts massenhaft billig bei Ebay.

DSCF8875s.jpg


Hier unter dem Sitz versammeln sich alle Kabelanschlüsse am Klemmbrett. Das Spannungsmessgerät wird nur eine Zeit lang angeschlossen bleiben, zur Kontrolle, ob die Ladeschaltung auch genug Power hat.

Direkt an Wechselstrom angeschlossen sind noch meine Zusatzbegrenzungslichter. Die sind immer an, und dienen auch als Notfalllicht, falls die akkugestützte Beleuchtung versagt.

Die Lichtmaschine liefert auf beiden Spulen 8,5V bei etwas mehr als Standgas. Es scheint also durchaus noch Leistungsreserven zu geben. Solange aber die Ladeleistung reicht, optimiere ich da nichts mehr. Die Rechung sieht so aus:

Dauerverbrauch: 5W Frontlampe, 2x 5W Rücklicht, also 15W Dauerbelastung
Nachtfahrt: da kommen nochmal 5W mehr Leistung für die Frontlampe dazu, also 20 W Dauerbelastung
Bremslicht 42W und Blinker 39W zu sagenwirmal 10% der Zeit = 8W im Schnitt. 10% ist eher schon hoch gegriffen, oder nicht?

Sind also 23W tags und 28W nachts. Dem stehen 2x 16W Ladeleistung gegenüber. Kommt also gerade so hin.
Kleinverbraucher wie 12V Aktivboxen für den MP3-Player oder ein Navy lassen sich damit auch noch gelegentlich mitversorgen. Viel mehr ist wohl nicht drin.

So, das wars.
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Re: 12V Akku laden in 6V Ape

Beitragvon kofewu » 29. Juli 2010, 17:10

Hier nochmal die Schaltpläne komplett:

DSCF8884s.jpg


DSCF8887s.jpg
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Re: 12V Akku laden in 6V Ape

Beitragvon Vollgas » 30. Juli 2010, 08:07

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Re: 12V Akku laden in 6V Ape

Beitragvon kofewu » 14. September 2010, 12:42

So, mal aktualisieren. Die Zahlen werden wohl nicht jeden interessieren, eher denen mit Nachbauambitionen:

Dauerverbrauch: 5W Frontlampe, 2x 5W Rücklicht, also 15W Dauerbelastung
Nachtfahrt: da kommen nochmal 5W mehr Leistung für die Frontlampe dazu, also 20 W Dauerbelastung
Bremslicht 42W und Blinker 39W zu sagenwirmal 10% der Zeit = 8W im Schnitt. 10% ist eher schon hoch gegriffen, oder nicht?

Sind also 23W tags und 28W nachts. Dem stehen 2x 16W Ladeleistung gegenüber. Kommt also gerade so hin.


Ich habe gestern den Akku mal am Ladegerät gehabt, da die Spannung kaum noch über 12V lag. Möglicherweise reicht die Ladeleistung gerade so nicht aus. Daher habe ich mal die Biluxbirnen in den Rücklichtern durch je 12 Stück Superflux-LED ersetzt. Beim Bremslicht bekommen die den vollen Strom von 330mA je Seite, und bei normalem Rücklicht ist ein zusätzlicher Widerstand in Reihe geschaltet, der den Strom auf 125mA begrenzt. Das sieht man deutlich in der Helligkeit, und so soll es ja auch sein. Dabei sind die Rücklichter bei 125mA einiges heller als vorher die 5W Birne (5W = 416mA an 12V).

Somit komme ich jetzt auf
vorher 10 Watt Rücklicht plus 40 W Bremslicht = maximal 50W
jetzt 3 Watt Rücklicht oder 8W Bremslicht = maximal 8 Watt

Schon ohne Bremslicht habe ich 7 Watt Dauerleistung eingespart, also 1/3 der Dauerbelastung. Ich denke mal, dass langes Bremsen an Ampeln im Kurzstrecken-Stadtverkehr den Akku am meisten belastet hatte.

Als nächstes bekommt meine LED-Frontlampe eine 3-fach-LED mit ungefähr 3-facher Helligkeit bei weniger 'Stromverbrauch' als bisher (8,4W).
Besser, wenn ich die dann dimmen kann... [Cool.gif]
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Re: 12V Akku laden in 6V Ape

Beitragvon kofewu » 19. September 2010, 15:58

Es gibt mal wieder ein Update:

kofewu hat geschrieben:Das Relais Rel1 schaltet, sobald Strom von der Lichtmaschine kommt, und schaltet damit den Batteriestrom ein. Ich brauche also keinen zusätzlichen Schalter zu betätigen, von der Bedienung her bleibt es so simpel wie vorher: Motor an = Licht an, Motor aus = Licht aus. Das Relais kann ich mit einem Schalter überbrücken, falls ich mal ohne Motor Licht brauche.



Just dieses Relais ist gestern durchgeschmort. Und zwar hatte die Relaisspule zu viel Spannung abbekommen. Woran ich nicht gedacht hatte, dass das Relais an der ungeregelten Spannung hängt, und damit natürlich mehr als 12V abbekommt. Ich habe nun einen Vorwiderstand vor die Relaisspule geschaltet. Das funktioniert, aber besser wäre, wenn die Relaisspule hinter dem LM317 angeschlossen wird (also zwischen Pin2 und der Ausgangsdiode, statt zwischen Pin 3 und dem Kondensator).

DSCF8866_rel-updates.jpg


Übrigens darf der Kühlkörper für die beiden LM317 auch etwas grösser ausfallen als bei meinem Aufbau. Der wird schon ordentlich warm.
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