Ape AC 1 Restauration

Re: Ape AC 1 Restauration

Beitragvon kofewu » 3. Juli 2017, 16:45

Bei mir sieht Stufe 3 meist so aus:
Das Fahrzeug in sauberen Klamotten, Tasse Kaffee auf der Werkbank in aller Ruhe zusammen zu bauen, einen Montagefehler sehr spät entdecken (z.B. oh die Schrauben müssen doch zuerst in den Deckel und dann der Deckel ans Motorgehäuse...), alles wieder auseinanderbauen, nochmal richtig zusammenbauen, den nächsten Montagefehler entdecken, alles wieder auseinanderbauen, [...Wiederholungsschleife...], ja wo ist denn jetzt das Teil nun wieder hin?..., bis endlich alles passt, ach ne, muss ich doch nochmal an die Drehbank..., einstellen und dann die erste Probefahrt machen. Und mit viel Glück ist man dann fertig, aber wer hat so viel Glück?

Ich glaub, das lässt sich beliebig ausschmücken, ohne unrealistisch zu werden.

Aber unrealistisch ist das hier ja wohl:
Das Fahrzeug in sauberen Klamotten, Tasse Kaffee auf der Werkbank in aller Ruhe zusammen zu bauen,einstellen und dann die erste Probefahrt machen.


[board/laughingneqw.gif]
Es grüsst kofewu

ape.schrauber1.de
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Re: Ape AC 1 Restauration

Beitragvon Karlchen » 3. Juli 2017, 17:02

Hallo Wolfgang,

das war natürlich nur die Kurzfassung. Es läßt sich beliebig wie du schon sagst ausschmücken.
Aber die dritte Stufe ist einfach genial für mich und deshalb hab ich ja auch geschrieben "In aller Ruhe"
Probleme gehören einfach dazu.

Gruß Udo [biggrin.gif]
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Re: Ape AC 1 Restauration

Beitragvon Karlchen » 13. Juli 2017, 16:58

Hallo Ape-Fans,

das Warten auf den Lackierer entwickelt sich zu einer Geduldsprobe. Die Ape fängt
schon wieder an zu rosten.(Scherz) Selbst das Zusammenbauen der Faro Basso
erfüllt mich nicht wirklich.Der Ape- Bazillus hat mich fest in der Hand.
Also mach ich mir schon mal ein paar Gedanken über die Pentaro.
Da gibt es ein Problem, was man schon vor der Restauration lösen muß.
Es sind mal wieder die Bremsen. Also die (oder heißt es der) Pentaro hat ja hinten
am Auflieger noch einen Hauptbremszylinder. Dieser ist an meiner Pentaro nicht
mehr vorhanden. (wie eigentlich bei fast allen) Dieses Ding ist super schwer zu
bekommen, wenn überhaupt für richtig viel Geld.
Ich würde sie gerne original haben, kann aber noch paar Jahre dauern, also der HbZ.
Aus dem Grunde muß ich mir eine Lösung einfallen lassen.

1) Ich fahre die Pentaro mit einem ungebremsten Auflieger, da ich sicher keine
800 kg (kleiner Elefant) transportieren werde.

2) Ich besorge einen HbZ. z.B. von einem alten Mini,(der hat so ungefähr die Größe)
und baue so in etwa das Original nach.

Da man bei dem originalen HbZ. die Bremsleitung lösen kann, um den Auflieger
abzukuppeln, braucht man beim Nachbau dafür auch eine Lösung.
Hab ich schon-es gibt für flexible Bremsleitungen eine Schnellkupplung die den
Druck beim Öffnen nicht verliert. Die ist leider recht teuer, kostet so 160 €.

3) Das wäre eigentlich mein Favorit. Ich lasse den HbZ. hinten "einfach" weg.
Und da ist meine Frage, würde der vordere HbZ. alleine alle vier Bremsen
korrekt bedienen können?

Also mich stört das gewaltig,dass ich bei den Bremsen wieder, wie bei der AC 1
so rumtüffteln muß. Ich sehe auch schon Friedhelm der die Augen verdreht
und Schnappatmung bekommt. Aber es hilft ja nichts.

Der Vorteil, fast alle Bremsen-relevanten Teile sind neu zu bekommen. Also RbZ.,
Leitungen,Beläge,etc. Ist ja im Grunde eine AD 1.

Es wäre schön wenn einige Brems-apeisten ihre Meinung äußern könnten.


Gruß Udo [Dontknow.gif]
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Re: Ape AC 1 Restauration

Beitragvon jürgenK » 13. Juli 2017, 17:08

Hallo Udo ruf mich doch nochmal an, ich habe von dir keine Nummer. Bin heute abend noch kurz weg aber morgen den ganzen Tag und übermorgen früh verfügbar. Auch für dein Pentaroproblem gibt es natürlich eine Lösung. Im Kopf und teilweise auf der Werkbank.
Gruß Jürgen
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Re: Ape AC 1 Restauration

Beitragvon HammerBlau » 13. Juli 2017, 17:28

Danke für deine Sorge um mein Wohlergehen, Udo - aber eine ernst gemeinte Frage hätte ich zum Thema " Pentaro ": Willst du versuchen eine Zulassung zu bekommen ( hatte nach meiner Kenntnis nie eine Zulassung für Deutschland ) ? Dann solltest du das Problem der trennbaren Hydraulikleitungen / ungebremster Auflieger mal mit einem amtlichen anerk. Sachverständigen erörtern.

U.U. reicht aber schon das Volumen des HBZ ( ausgelegt für zwei RBZ ? ) nicht für vier RBZ. Ich habe aber keine Ahnung, wie das bei der Originalbremsanlage der Pentaro war...

Gruß aus Duisburg

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Re: Ape AC 1 Restauration

Beitragvon Apefuchs » 13. Juli 2017, 19:17

Hallo Ihr Pentaroexperten,

kann mir einer von Euch erklären, wie der 2. Hauptbremszylinder angesteuert wird? Und hat jemand die Maße dieses Hauptbremszylinder (Kolbendurchmesser, Verschiebeweg)?
Ciao
Steffen aus dem schönen Schwabenländle


....theoretisch kann ich praktisch alles....
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Re: Ape AC 1 Restauration

Beitragvon jürgenK » 13. Juli 2017, 20:08

Der Hauptbremszylinder des Aufliegers hat ein eigenes Bremsflüßigkeits Reservoir und wird vom normalen HBZ über eine Art Geberzylinder mechanisch angesteuert. Der normale HBZ hat natürlich eine größere Bohrung als der originale der Ape. Muß ja auch 3 Zylinder betätigen .Ich habe alle Teile bis auf den Geberzylinder schon liegen. Aber ein Nachfertigung kostet Zeit und Geld und manchmal braucht dann hinterher die Teile doch keiner weil sie zu teuer sind [biggrin.gif] .
Gruß Jürgen. Habe auch unter anderem die Zeichnungen für die italienischen Zulassungsbehörden der Teile.
Gruß Jürgen
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Re: Ape AC 1 Restauration

Beitragvon Karlchen » 13. Juli 2017, 20:57

Hallo Friedhelm,

ich war mit der Pentaro stehend auf dem Hänger schon beim TÜV.
Ich habe vom TÜV ein offizielles Gutachten mit allen erdenklichen Daten,
z.B. Größe der Bremsbeläge, wieviel Kraft aufs Bremspedal,Aufliegerhersteller,
das das Fahrzeug nur mit diesem Hänger zu fahren ist.Der Hänger hat auch eine
eigene Fahrgestellnummer. Das sind jetzt nur ein paar Beispiele von ich glaube
so 100.Wenn ich das Fahrzeug restauriert habe schauen sie ob alles leuchtet,blinkt
und bremst .
Dann dürfte das mit TÜV und Zulassung kein Problem mehr sein. [biggrin.gif]

Gruß Udo

P.S. das Ganze ist natürlich auf Deutsch und hochoffiziell ( kein Witz)
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Re: Ape AC 1 Restauration

Beitragvon HammerBlau » 14. Juli 2017, 11:54

Obwohl ich das Thema " AC 1-Restauration " nicht kaputtschreiben will, Udo - der Hersteller des einzig zulässigen Anhängers / Aufliegers mit eigener FGSt.-Nr. ist nicht PIAGGIO ? Und du brauchst dann für " Zugmaschine " und " Auflieger " getrennte Dokumente ( 2 x Zul.-Besch. Teil 2 ) und damit zwei Zulassungsverfahren, obwohl du das Gespann nur als " Einheit " nutzen darfs ? Klingt irgendwie deutsch...

Gruß aus Duisburg

Friedhelm
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Re: Ape AC 1 Restauration

Beitragvon Karlchen » 14. Juli 2017, 12:25

Hallo Friedhelm,

Ich hab mich vielleicht falsch ausgedrückt.Jetzt der offizielle Wortlaut:
Bei der Ausfertigung vom Kraftfahrzeugbrief ist unter"Bemerkungen" einzutragen:

" Die Sattelzugmaschine darf nur mit dem Sattelanhänger Typ: Vespa-Sattelzug. Allgemeine Betriebserlaubnis
Nr. 2607 verbunden werden"

Der Hersteller ist bei den meisten Teilen Piaggio & Co. Sede Sociale Genua, Werk Pontedera (Italien)
also auch bei dem Hänger

Gruß Udo
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