Ape AC 1 Restauration

Re: Ape AC 1 Restauration

Beitragvon Karlchen » 7. August 2017, 12:50

Hallo Alex,

mir kam das Ganze auch irgendwie nicht schlüssig vor. Die vier Bohrungen in der Achse wo zwei jeweils
auch noch gegenüber liegen, können das Fett gar nicht überall auf den Flächen verteilen.
Sollte vielleicht nur die Achse mit Fett bedeckt werden, da läuft ja Metall auf Metall?

Ich baue die Dämpfer jetzt "trocken" zusammen, auch auf die Gefahr das die Scheiben wieder anrosten.
Oder soll ich das Ganze leicht fetten, da die Ape ja eher rumsteht und nicht täglich zum Einsatz kommt?

Gruß Udo [Dontknow.gif]
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Re: Ape AC 1 Restauration

Beitragvon oldipart » 8. August 2017, 09:51

Udo,

auf den Bildern Reibungsdämpfer fehlt die Kontermutter.
Nur für den Fall das Du später sehr viel unterwegs bist mit dem Gefährt. [Cool.gif]
Dann würde das wohl irgendwann auseinanderfliegen.
Bei mir sieht das so aus.

Gruß,
Dietrich
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Re: Ape AC 1 Restauration

Beitragvon Karlchen » 8. August 2017, 20:15

Hallo Dietrich,

Wenn mein Bildausschnitt etwas größer gewesen wäre,würde man die fehlenden Muttern und
Schrauben sehen. Ich hab die Teile nur provisorisch zusammengelegt,dass ich die Seiten nicht
vertausche. Ich brauchte sowieso ein paar Minuten um es zu verstehen.
Aber wo wir schon mal dabei sind, du bewegst deine AC 1 ja sicher auch nicht täglich. Wie hast
du den das mit dem Fett bez. mit dem blanken Metall gemacht? Hast du die Platten irgendwie
geschützt?

Gruß Udo [Good.gif]
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Re: Ape AC 1 Restauration

Beitragvon oldipart » 9. August 2017, 09:16

Ich habe die Metallplatten seinerzeit komplett lackiert... wenn ich mich recht erinnere.

Ölen oder fetten.... wäre ich jetzt nicht drauf gekommen. Das würde ja den Reibkoeffizienten erheblich beeinflussen. Um die gleiche Reibkraft zu erzielen, müsste die Vorspannung dann ja erheblich erhöht werden. Die Pertinax-Scheiben haben ja auch ihren Sinn.

Ich habe die Vorspannung nach Gefühl eingestellt, sodass beim Wippen der Pritsche überhaupt eine Relativbewegung an den Dämpfern zu beobachten ist - bei leerer Pritsche.

Wenn der Ape-Einsatz natürlich sehr oft mit voll beladener Pritsche geplant ist, würde ich mir darüber noch mal mehr Gedanken machen.... [Cool.gif]

Gruß, Dietrich
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Re: Ape AC 1 Restauration

Beitragvon APE224 » 9. August 2017, 15:14

Also ich habe bei meinen beiden die Reibscheiben gefettet und keinerlei Problem damit, ob beladen oder unbeladen. Zudem sind die Metallscheiben vor Korrosion geschützt.
Ich hab auch noch keine alte, unrestaurierte gesehen, bei der nicht zu sehen war, dass Fett zwischen den Scheiben war. Ich denke ohne Fett hätten die Scheiben auch keine 50 Jahre überstanden.

Grüße
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Re: Ape AC 1 Restauration

Beitragvon oldipart » 9. August 2017, 19:13

Um noch ein bischen beim Thema zu bleiben, anbei zwei Bilder vom Urzustand meiner AC1.

Hier war der Reibungsdämpfer "trocken". Aber auch ohne Funktion, da keinerlei Vorspannung mit der Tellerfeder erzeugt wurde.

Eine Vermutung ist, das die Vorspannung von den Vorbesitzern bewusst gelöst wurde. Grund könnte sein das ein Fahren ohne Dämpfer immer noch besser ist als ein Fahren ohne Federung. Dies wäre der Fall, wenn der Dämpfer (zu) festsitzt.

Dem würde ja ein Fetten der Scheiben entgegenwirken. [Good.gif] Aber eine Dämpfung wäre nur bei hoher Vorspannkraft vorhanden.....

Und ist das Fett zwischen den Scheiben dann mal weg.... wäre aber auch die Federung weg..... O D E R ?!? [Cool.gif]

Gruß,
Dietrich
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Re: Ape AC 1 Restauration

Beitragvon AchimBaba » 10. August 2017, 11:58

Ich kenne das nicht von der Ape speziell, aber an Motorrädern gibt es so was auch. Da ist das Prinzip das gleiche wie an einer Bremsscheibe. Der Belag schleift an der blanken Metall-Scheibe. Bei mäßigem Druck bremst es die Drehung der Scheibe nur und blockiert nicht.

Weiter gedacht....

Durch die Feder wird ein Druck auf die Reibscheiben gegeben. Mit der Mutter kann die Vorspannung eingestellt werden. Natürlich darf das nicht fest gezogen werden, denn ein blockieren ist nicht gewünscht. Und Fett dazwischen mindert die Reibung derartig, dass der Dämpfer seine Funktion nicht ausführen kann.

Also, ist es ein Fahrzeug und wird bewegt, kommt Fett für mich an dieser Stelle nicht in Frage. Ist es ein Stehzeug und wird nur konserviert, dann hilft Fett sehr gut um gegen Korrossion vorzubeugen....
Gruß

AchimBaba

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Re: Ape AC 1 Restauration

Beitragvon oldipart » 10. August 2017, 18:22

Exakt - die Funktion eines Reibungsdaempfers ist - wie der Name schon sagt - Reibung zu erzeugen. Werden die Scheiben nun gefettet, geht der Reibbeiwert gegen Null - das mag gegen Korrosion helfen - funktional im Sinne des Erfinders ist das aber ne "Nullnummer".

Gruß, Dietrich
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Re: Ape AC 1 Restauration

Beitragvon APE224 » 11. August 2017, 09:16

Jetzt wirds aber langsam philosophisch, aus meiner Sicht wird die Funktion der Reibungsdämpfer deutlich überbewertet.
Ich fahre meine AC4 seit 8 Jahren und meine AE1 seit 3 Jahren mit gefetteten Reibungsdämpfern - mit und ohne Last - und es fährt sich prima.
Nix für ungut
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Re: Ape AC 1 Restauration

Beitragvon oldipart » 11. August 2017, 19:29

Ich denke man kann eine alte Ape auf jeden Fall sehr kommod ohne Dämpfer fahren. Zumal so ein Reibungsdämpfer konstruktiv eh nicht der Hit ist. Es ruckt nicht - dafür schauckelts mehr.

Jetzt wäre natürlich noch interessant Udo ob du schmierst oder ob jetzt eine psychologische Betreuung nötig ist.... ?!?

Alles wird gut,
Dietrich [Cool.gif]
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