Ape AC 1 Restauration

Re: Ape AC 1 Restauration

Beitragvon Toni sein Herrchen » 17. Januar 2018, 08:47

Sprühdosenlack mag ja toll aussehen aber er ist zu dünn. Um den Farbauftrag einer richtigen lackierung hinzubekommen müsste man 10 Schichten mit der sprühdose lackieren.
Pulvern ist relativ günstig und haltbar, hat aber den Nachteil, dass die kunstoffschicht vom Rost unterwandert werden kann und dann gammelts richtig.
Ich denke richtig lackieren lassen ist die beste Variante , sprühdose ist für dekoration im haus aber nicht für zeugs was der Witterung ausgesetzt ist.
Grüße
Alex
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Re: Ape AC 1 Restauration

Beitragvon Apeist81 » 17. Januar 2018, 09:46

Hi Alex,

Wenn man nur eine Schicht aus der Sprühdose aufträgt, dann gebe ich dir recht. Dann ist die Lackschicht natürlich natürlich nicht so dick.

Wenn du aber einen 2-Schicht Aufbau (Grundierung / Decklackschicht) Oder einen 3-schicht Aufbau (Grundierung / Basislack / Klarlack) machst, warum sollte dann weniger Lackieren zustande kommen als beim Lackierer?
Der muss auch aufhören zu sprühen, wenn es anfängt zu laufen, bzw. kurz vorher.
Grüße aus Schwieberdingen
Martin


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Re: Ape AC 1 Restauration

Beitragvon oldipart » 17. Januar 2018, 10:33

Ich kann die 2-K-Sprühdosen nur empfehlen. Sehr gut die mit Fächerdüse, da bekommt man auch als „Laie“ ganz schnell ein super Ergebnis hin. Ich möchte behaupten, besser als es bei Piaggio damals war.
Ich habe üblicherweise 3 Schichten aufgetragen, im Abstand von ca. 10-15 min, sozusagen „nass-in-nass“ verarbeitet .

Wichtig ist allerdings ein windstiller und warmer Sommertag (> 20°), wenn man draußen lackiert.

In einer Dose sind üblicherweise 400 ml drin. Das sind 0,4 Liter, und 0,4 Liter sind auch bei einem Lackierer 0,4 Liter.

Wenn ein Lackierer „wie 10 Schichten“ dick lackiert, würde ich ihm die Arbeit nicht abnehmen. So ein dicker Lackaufbau ist weder authentisch noch alltagstauglich.

Empfehlen kann ich als Grundierung das 2-K-Epoxy (gibt’s ja auch aus der Dose). Das versiegelt das Metall sehr gut. Und sogar nicht verträgliche Alt-Lacke (so sie denn noch vorhanden sind) werden isoliert.

Gruß, Dietrich
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Re: Ape AC 1 Restauration

Beitragvon Karlchen » 17. Januar 2018, 16:21

Hallo Ape-Fans,

ich war heute beim Pulverer.Das war mal äußerst positiv. Die Felgen waren gestrahlt, ist
aber schon ein paar Monate her. Und natürlich waren sie stellenweise wieder angerostet.
Aber kein Problem, der Pulverer stahlt sie nach, grundiert sie mit einer Art Rostschutz und
pulvert sie in der Farbe wie man das möchte. Garantie gibt es zwei Jahre. Er meinte er tut
sich das nicht an, das Leute nach Jahren kommen weil irgendwas unten drunter gerostet ist.
Die Sachen die in seiner Werkstatt lagen sahen alle super aus. Wenn meine Felgen ansatzweise
so gut werden, bin ich hochzufrieden.
Ach so, der Preis 20 € pro Felge. Das ist doch mal ein Wort. [bye2.gif]

Nochmal zu dem lackieren aus der Spraydose. Ich habe die AC 1 aus Zeitdruck schnell mit
2 K Epoxyd-Grundierung grundiert damit nichts anrostet, bis der Lackierer in die Gänge
kommt. Es reichte aber nicht ganz und dann habe ich mit einer normalen Grundierung aus
dem Baumarkt das letzte Stück grundiert. Der Lackierer war etwas angefressen und hat die
Baumarkt Grundierung abgewaschen. Mit der 2 K Grundierung geht das überings nicht.
Er meinte man könnte ruhig aus der Dose lackieren und grundieren. Aber auf keinen Fall
Farbe aus dem Baumarkt benutzen. Die wäre richtig schlecht. Gute Farbe gibt es im Internet
oder in einem Fachgeschäft für Autolacke.
Also kleine Teile und solche die keiner großen Belastung ausgesetzt sind kann man mit der
Dose lackieren. Aber immer Top-Material.

Gruß Udo
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Re: Ape AC 1 Restauration

Beitragvon APE224 » 17. Januar 2018, 17:23

Auch nochmal zu Spraydosenlackierung:
Ich kann da auch nichts nachteiliges sagen, hab mir seinerzeit für meine AC4 im Fachgeschäft 2K-Lack mischen lassen und noch 2 Spraydosen mit dem gleich 2K-Lack machen lassen.
Hat sich für kleinere Teile bestens bewährt, mit der Sprydose mit Fächerdüse habe ich einfacher eine schöne, glänzende Oberfläche als mit der Spritzpistole zu Stande gebracht.
Der Lack ist auch nach 8 Jahren nicht vom spritzlackierten zu unterscheiden. Die Lackdicke verhält sich mit einer guten Düse auch nicht anders als mit der Spritzpistole.
Die Dicke hängt mehr davon ab wie schnell oder langsam man drüber geht und ggf. wie oft - also genauso so wie mit der Spritzpistole auch.
Ich kanns aus meiner Erfahrung heraus für kleinere bis mittlere Teile nur empfehlen.
Grüße
Hans-Jürgen
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Re: Ape AC 1 Restauration

Beitragvon Karlchen » 31. Januar 2018, 08:18

Hallo Ape-Fans,

der Lack der AC 1 ist ausgehärtet und ich kann mit dem Zusammenbau beginnen.
Lagerschalen einschlagen und den Kabelbaum einziehen war so das erste Ziel.
Nachdem ich zwei Stunden auf den Kabelbaum geschaut habe und diverse
Unterlagen studiert habe wurde mir klar ich hab den verkehrten Kabelbaum.
Fängt schon gut an. Da hab ich mal den Jürgen angerufen und am nächsten
Tag war der passende da.Die Wartezeit hab ich überbrückt und hab die hinteren
Aufhängungen,Bremsen,Hauptbremszylinder und vorderen Kotflügel montiert.
Alles kein Problem.

Beim Kabel durchziehen fiel mir ein das die Ape eine Warnblinkanlage braucht.
Sollte ich noch irgendwelche Kabel mitdurchziehen, oder kann ich das mit den
vorhandenen bewerkstelligen?

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Gruß Udo
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Re: Ape AC 1 Restauration

Beitragvon Karlchen » 1. Februar 2018, 18:08

Hallo Ape-Fans,

das Zusammenbauen der AC 1 ist jetzt genau mein Ding. Bis auf Kleinigkeiten
hab ich alles beisammen . Selbst die Finger bleiben sauber. Eine Überraschung
war der Gaszug.Er ist nicht wie man das so kennt also Hülle und Zug, nein in dem
Rahmen ist ein Metallröhrchen von vorne bis hinten eingeschweißt in dem nur der
Zug läuft. Am Anfang und am Ende kommt wieder so eine 40cm Stück Außenhülle.
Ein Problem war dann doch noch. Es gab keine Möglichkeit in dem vorhandenen
Rohr drei Züge unterzubringen. Damals beim auseinander bauen waren drei Züge
dort drin, aber ich vermute irgendwie beim schweißen hat sich das Teil verengt,
Sodas nur ein Zug durch passte. Also ich hab das zwei Stunden probiert aber es ging
einfach nicht. Ich habe jetzt ein paar Zentimeter daneben ein Loch in den Holm
gebohrt und zwei Züge durch den Holm geführt. Die gehen in Höhe der Hupe wieder
in das entsprechende Rohr. In das gebohrte Loch kommt noch ein Gummischutz das
die Züge nicht verletzt werden. Alles andere ging erstaunlich gut.

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Gruß Udo
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Re: Ape AC 1 Restauration

Beitragvon kofewu » 2. Februar 2018, 09:41

Sehr schöne Arbeit! Geniesse es [Cool.gif]
Es grüsst kofewu

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Re: Ape AC 1 Restauration

Beitragvon Toni sein Herrchen » 2. Februar 2018, 11:33

Udo das ist ganz schlimm was du da machst!

Ich hocke hier vorm Pc und der sabber tropft mir aus dem Mund.
Ich finde diese Restauration ist zu schön um sie öffentlich zu zeigen,da wird man nur neidisch! [board/shok.gif]


587 587 587

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Re: Ape AC 1 Restauration

Beitragvon TomPe » 2. Februar 2018, 12:26

Hallo Udo,

hast du das eigentlich irgendwie beim auseinander bauen alles eingetütet, beschriftet und fotografiert oder wie
bekommt man nachher das komplette Fahrzeug wieder zusammen , wenn man das nicht jeden tag macht ? [hi.gif]

Ich hab da immer schon Probleme kleine Sachen auseinanderzubauen und alles wieder zusammenzubekommen [Cray.gif]
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