Zuverlässigkeit einer TM oder P2

Hier kommt alles herein was woanders zur Ape TM nicht hinein passt

Zuverlässigkeit einer TM oder P2

Beitragvon BeKeck » 30. September 2017, 23:52

Moin zusammen,
wie in meiner Vorstellung erwähnt, brauchen wir einen fahrbaren Untersatz, der mit 16 zu fahren und einigermassen fix unterwegs ist.
Da wir die Ape grunsätzlich klasse finden, war die Wahl nicht schwer. Jetzt gilt es, Informationen zu sammeln und abzuwägen.
Da mein Großer evtl. einen einfachen Arbeitsweg von ca. 35km bewältigen muss, stellt sich mir als erstes die Frage: "Wie zuverlässig ist eine TM oder eine P2, auch im Winter?"
Liebe Leute, Hand aufs Herz; funktioniert das ohne riesigen Aufwand oder ist das eher nichts? Ich bin technisch nicht unbegabt, aber im Winter jede zweite Woche oder gar öfter in der kalten Garage schrauben zu müssen, damit der Junge seine Ausbildungsstelle erreicht, ist nichts für mich. Schließlich gehe ich auch noch einer (eher un-)geregelten Arbeit nach. Instandhaltung ist ok - kann man im Sommer oder wenn Zeit ist machen, aber sie muss zuverlässig laufen.

Für sachdienliche Hinweise [board/haha.gif] wäre ich dankbar,
Griassle,
Stefan
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Re: Zuverlässigkeit einer TM oder P2

Beitragvon webmaster » 1. Oktober 2017, 01:15

also wichtig in deiner überlegung sollte schonmal sein das die großen 2 takter nicht vollgasfest sind ...und ob sich dann dein jüngling daran hällt .... ansonsten wirst du öfter schrauben dürfen ....
An dieser Stelle möchte ich nochmals betonen, wir sind nicht völlig durchgeknallt, aber wir arbeiten daran...
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Re: Zuverlässigkeit einer TM oder P2

Beitragvon BeKeck » 1. Oktober 2017, 12:03

Moin Webbi,
danke Dir, dann muss er sich daran halten. lönv
Was bedeutet "nicht vollgasfest" genau? 10min Vollgas und es passiert dann Was? Wie viel Schrauberei kommt dann auf mich zu?
Ansonsten könnte ich mir vorstellen, dass er eine "Drossel" oder einen Anschlag am Gaszug bekommt, so dass er nie wirklich Vollgas fahren kann...[biggrin.gif]

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Re: Zuverlässigkeit einer TM oder P2

Beitragvon wilde-131 » 1. Oktober 2017, 16:05

Moin Stefan
Ich fahre im Schnitt 50 kmh und aber auch mal 70 kurzfristig......
Immer volle Pulle hab ich noch nich ausprobiert über mehrere Kilometer.
Das mit der Drossel würde Ich dir aber empfehlen(Ich kenne die Jugend von Heute)
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Re: Zuverlässigkeit einer TM oder P2

Beitragvon Blumenpfluecker » 2. Oktober 2017, 18:46

Hallo Stefan,
also wenn das Gefährt technisch in gutem Zustand ist, bzw. vernünftig überholt wurde, dürfte es keine Probleme geben.
Aber nur dann!
Eine Drossel würde ich nicht einbauen, eher den Sprössling einnorden.
Denn mit Drossel werden die Berge, äh.... korrigiere jeder seichte Hügel zur noch größeren Qual.
Wenn der Motor ordentlich gemacht ist, darf der auch mal Vollgas fahren.
Da ich in der Eifel wohne, fahre ich viel Vollgas und meine P2 hält.
Grüße, Harry

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Re: Zuverlässigkeit einer TM oder P2

Beitragvon BeKeck » 3. Oktober 2017, 19:14

Moin Harry,
meinen Sprößling muss ich unbedingt einnorden - habe vorgestern gesehen, wie er mit seinem Fahrrad umgeht... [board/shok.gif] lönv

Du hast natürlich recht; wenn es Bergauf dann nur noch mit 40 gehen kann, ist das übel. Aber vielleicht gibt es ja etwas, was sich als Widerstand im Fuß (bei "Dauertritt" ermüdend) bemerkbar macht, trotzdem aber bei Bedarf überwunden werden kann. Irgendwie ein Stück Gummi unter dem Pedal, oder eine Feder, die auf den letzten Zentimeter gegenhält, oder...

Ob eine Ape in einem guten, überholten Zustand ist, werde ich nicht beurteilen können, dafür fehlt mir einfach Kenntnis und Erfahrung. Ich habe an meiner BMW mit Hilfe eines fachkundigen Helfers die Zylinderköpfe de- und wieder montiert (eigentlich war die ganze Kiste auseinander), aber in Motoren bin ich sonst bisher nicht tiefer dringewesen. Klar ist eine Vergaserreinigung kein Problem, aber bei der Zündung hält es eigentlich schon auf - was aber beim Einzylinder nicht so schwer sein sollte.
Ich habe nur wahrscheinlich keine Zeit für eine "Zicke"... - hoffe aber dann bei Gelegenheit auf Eure Hilfe hier. [thank_you.gif]
Was haltet Ihr generell von einer Diesel-TM? Wie sind die "so drauf"?

We will see,
Griassle,
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Re: Zuverlässigkeit einer TM oder P2

Beitragvon ramses65 » 4. Oktober 2017, 12:57

Hi,
hab zwar keine Erfahrung mit einer Diesel-Ape, ich habe einen Ligier mit 440 ccm Diesel, aber grundsätzlich sind Dieselmotoren robuster als 2-takter.
Gruß Stefan
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Re: Zuverlässigkeit einer TM oder P2

Beitragvon Blumenpfluecker » 4. Oktober 2017, 20:03

BeKeck hat geschrieben: wenn es Bergauf dann nur noch mit 40 gehen kann, ist das übel.


Oje, ich hoffe du hast schonmal eine Ape gefahren.
Denn das ist zum Teil trotz Vollgas schon unmöglich. Zumindest hier in der Eifel.
Ich kann zu einer Diesel Ape nichts sagen, aber man hört immer wieder, dass sie
eher Schrauberunfreundlich sind.
Du könntest deinem Sohnemann vielleicht eher das Verständnis und Gefühl für solche Motoren vermitteln. [big_boss.gif]
Damit hab ich bei meinem Sohn zum Glück schon früh genug angefangen. 988
Grüße, Harry

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Re: Zuverlässigkeit einer TM oder P2

Beitragvon BeKeck » 4. Oktober 2017, 23:05

Hey Harry,
die große Ape wird so langsam? Leer (unbeladen)? Was macht dann die kleine? Rückwärtsrollen...? [board/shok.gif]
Nun gut, die "Berge", die hier im Oberschwäbischen gefahren werden sollen, sind nicht so anstrengend. Und wenn ich hier lese, dass mit mancher Ape die Alpen überquert werden oder Urlaub im Harz gemacht wird, dann kommt mein Filius damit auch zur Arbeit. Dann muss er halt etwas früher aufstehen... [D_clock.gif]

Hoffentlich kann ich ihm die Technik etwas näher bringen. Andererseits muss ich mich selbst wohl auch in dieser Richtung erst entwickeln. Die Schwalbe damals bin ich über viele Kilometer mit festgestelltem Gasgriff gefahren. Das war kein Problem, ebenso wie davor die kleine Zündschlapp und anschließend die ETZ250... Deswegen hatte ich mir bisher darüber auch keine Gedanken gemacht.
Nein, ich hatte leider noch nicht das Vergnügen, in einer Ape (mit-)fahren zu dürfen. Aber irgendwie freue ich mich doch darauf. Auch, wenn aus Sicht meiner Holden das letzte Wort noch nicht wirklich gesprochen ist.
Was meinst Du mit "Diesel ist Schrauberunfreundlich"? Wenn sie laufen, will ich am Motor nichts schrauben, auch nicht am Benziner. Sie muss einfach laufen, das ist wichtig. Und wenn ich dazu durch Fahrverhalten und Einstellungen in irgendeiner Weise beitragen kann, so will ich das machen. Züge und Getriebe werden sich nicht sooo sehr unterscheiden, oder?
Viel gelesen habe ich bereits beim "piaggio-ape-tm.de" und "Ape-verrückt.de". Der "Ape.Schrauber1.de" steht noch aus. Auch, wenn die letzten zwei über 50er schreiben, kann man glaube ich einiges herleiten.
Was nicht passieren darf, ist, dass ich am Wochenende den Motor zerlegen muss, damit Filius am Montag zur Arbeit kommt.
Und wenn dann die Ape, nach meinem zwei Jungs, endlich mir alleine gehört, [Cool.gif] dann könnte ich mir vorstellen, damit auich mal zum W:O:A zu fahren... -18
Aber DAS ist nun wirklich Zukunftsmusik.

Griassle,
Stefan
der sich gerade über die Limitierung der Smilys wundert [Dontknow.gif]
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Re: Zuverlässigkeit einer TM oder P2

Beitragvon dextro » 5. Oktober 2017, 18:56

Am Schrauben kommst du mit ner APE nie vorbei.
Egal was du dir zulegst.
Eine gewissenhafte Wartung ist schon mal Pflicht.
Dann kommen manchmal noch ein paar Mängel dazu. [beg.gif]
Aber ansonsten sind sie schon recht zuverlässig.
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